Die neue Chorleitung stellt sich vor!

Nach dem Weggang von Pater Romanos aus Niederalteich und seinem Ausscheiden als Chorleiter des Knabenchores, fand sich ein 2-köpfiges Team junger Musiker, das künftig die Leitung des Chores bildet. Sebastian Ferenz stellt die künstlerische Leitung dar, während Mathias Großschädl organisatorische Aufgaben übernehmen wird. In einem kurzen Portrait stellen sie sich vor.


Sebastian Ferenz 001

Sebastian Ferenz wuchs nahe Passau auf und besuchte das musische Gymnasium in Niederalteich. Im dortigen Knabenchor „Pueri Cantores Altahensis“ sang er jahrelang als Altist. Nach einer einjährigen Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Plattling (Hauptfach Klavier) nahm er das Studium der Schulmusik in Würzburg auf. An der Hochschule für Musik legt er seinen Schwerpunkt auf das Dirigieren, mit besonderem Augenmerk auf Chor. Seine einflussreichsten Lehrer sind dabei Prof. Jörg Straube und vor allem Prof. Matthias Beckert, den er auch im Monteverdichor Würzburg bei Einstudierungen vertritt. Studien bei Wolfgang Kurz und Prof. Yuuko Amanuma im Fach Orchesterleitung ergänzen seine dirigentische Ausbildung. Workshops mit Florian Helgath (Chorwerk Ruhr) und internationale Meisterkurse bei Simon Halsey und Gijs Leenaars (Rundfunkchor Berlin) erweitern seinen musikalischen Horizont. Im Bereich der populären Musik ist er Gründungsmitglied und Bariton der Acapella-Gruppe „Lautstark“. Auch auf diesem Gebiet besuchte er Fortbildungen bei Betrand Gröger (Jazzchor Freiburg) und Oliver Gies (Maybebop). Als Mitglied der AUDI-Jungendchorakademie arbeitet Sebastian Ferenz mit renommierten Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, der Tschechischen Philharmonie und dem London Symphony Orchestra zusammen. Die Dirigenten Prof. Martin Steidler und Kent Nagano sind dabei ebenfalls prägende Personen für den Musiker. Die Begeisterung für die Knabenchor-Tradition wurde auch von Besuchen beim berühmten „King’s-College-Choir“ in Cambridge geweckt, deren Proben und „Evensongs“ er mehrmals beiwohnte. Die Vorliebe für die italienische und englische Renaissance (Palestrina, Byrd u.a.), aber auch für viele Bereiche Neuer Musik (Schnittke, Stockhausen, Rautavaara, Pärt u.a.), beeinflusst sein musikalisches Schaffen.


Mathias Grrossschaedl 001

Mathias Großschädl wuchs nahe Passau auf und besuchte das musische Gymnasium in Niederalteich. Schon seit dem Jahr 2002 ist er Mitglied der „Pueri Cantores Altahensis“ und erhielt unter der Leitung von Pater Romanos Werner OSB seine erste chorische und sängerische Ausbildung. Während dieser Zeit wurden Mathias zunächst als Sopranist und später als Bassist mehrfach solistische Aufgaben übertragen. Nach seinem Abitur und Auslandsaufenthalten in Gilgil (Kenia), Barcelona (Spanien) und an der Deutschen Botschaftsschule in Ankara (Türkei) studierte Mathias Großschädl bis 2016 „Economics - Politische Ökonomie" an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Neben dem Studium besitzt er auch einen kaufmännischen Abschluss und wird zukünftig das Gespann der künstlerischen Leitung in der Rolle des Chormanagers ergänzen und sich vorwiegend um organisatorische Belange kümmern.
Neben dem Engagement im Knabenchor blieb Mathias Großschädl dem Chorgesang in der Zeit der Ausbildung unter anderem als Mitglied der Audi Jugendchorakademie treu. Bei Konzerten im In- und Ausland wie den Audi Sommerkonzerten, den Tiroler Festspielen Erl, oder aber bei Papst Benedikt XVI. im Vatikan in Rom wirkte er unter Dirigenten wie Ariel Zuckermann, Prof. Martin Steidler, Gustav Kuhn und Kent Nagano. Bei diesen Konzerten konnte Mathias Großschädl mit renommierten Orchestern wie der Tschechischen Philharmonie, dem Georgisches Kammerorchester, dem London Symphony Orchestra, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Bayerischen Staatsorchester zusammenarbeiten. Im Januar 2017 wird er unter anderem unter der Leitung von Kent Nagano und in Zusammenarbeit mit dem Philharmonischem Staatsorchester Hamburg die Elbphilharmonie Hamburg eröffnen. Seine Konzerte führten ihn dabei nach Tschechien, Italien, Ungarn, Österreich und Russland.